Weiterentwicklung von Studiengängen (Prozess im Überblick)

Entwicklung: Studium & Lehre / Studiengangentwicklung


Weiterentwicklung von bestehenden Studiengängen an der JGU

Die Attraktivität der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) als Studienort wird maßgeblich durch das Studienangebot geprägt. Dessen ständige Weiterentwicklung ist ein kontinuierlicher Prozess, an dem unterschiedliche Akteur:innen beteiligt sind. Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre sind an der JGU eng verzahnt. Die Prozesse der Studiengangentwicklung und der Reakkreditierung sind daher aufeinander abgestimmt, um in einem transparenten Verfahren die Weiterentwicklung in Studium und Lehre zu fördern.



SCHRITT 1: Ideen & erste Analysen

  • Der Vizepräsident für Studium und Lehre (VPSL) lädt  mindestens alle 8 Jahre im Vorfeld der anstehenden Reakkreditierung eines oder mehrerer Studiengänge eines Fachs/Fachverbunds (sog. Clusterverfahren) zu einem Auftaktgespräch ein, um mit den Fachvertreter:innen erste Ideen für die Weiterentwicklungspotenziale zu diskutieren. Ein Auftaktgespräch kann auch außerhalb dieses Zyklus auf Initiative eines Fachs oder des Präsidiums anberaumt werden, wenn ein Anlass für eine grundsätzliche oder erhebliche Neuausrichtung des Studienangebots gegeben ist.
  • Kleinere Änderungen an der Prüfungsordnung/Modulhandbuch können auch außerhalb des dargestellten Prozesses angestoßen werden. Hierzu berät das Referat HE1-EP1 (Studiengangentwicklung und Prüfungsrecht).
  • Ein:e Prozesskoordinator:in  aus dem Referat HE1-EP3 (Prozesskoordination und Studienstrukturentwicklung) begleitet den gesamten Prozess, leitet Informationen zwischen den Beteiligten aus den Fachbereichen sowie den Fachabteilungen und Zentralen Einrichtung weiter und dokumentiert einzelne Prozessschritte.
  • In Vorbereitung auf das Gespräch wird allen Beteiligten ein Datenreport mit verschiedenen Kennzahlen (Studierendenzahlen, Auslastung) sowie Ergebnissen von Studierendenbefragungen zur Verfügung gestellt. Die Fachvertreter:innen fertigen im Vorfeld des Auftaktgesprächs eine kurze Entwicklungsskizze mit ihren Ideen und Plänen an. Das Präsidum entscheidet auf Grundlage des Datenreports und der Entwicklungsskizze, ob die Studiengangentwicklung Teil eines übergeordneten Strukturentwicklungsprozesses sein soll.
  • Beim Auftaktgespräch wird das weitere Vorgehen bezüglich der Studiengangweiterentwicklung und ggf. der Reakkreditierung besprochen, Unterstützungsbedarfe geklärt und Ansprechpartner:innen für die Fachvertreter:innen benannt.

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SCHRITT 2: vertiefte Analysen / Reakkreditierung

  • Nachdem das Fach den Antrag auf Reakkreditierung gestellt hat (siehe auch Leitfaden zum Antrag auf Reakkreditierung von Studiengängen), führt das ZQ leitfadengestützte Evaluationsgespräche mit Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter:innen der Studierendenaministration durch.
  • Die Ergebnisse der vertieften Analyse werden in einer Stellungnahme mit Auflagen und Empfehlungen, die mit der Reakkreditierung verbunden sind, sowie mit einer Frist für die Umsetzung zusammengefasst.
  • Im Anschluss lädt der Vizepräsident für Studium und Lehre zu einem Entwicklungsgespräch ein, im Rahmen dessen mit den zuständigen Fachabteilungen und zentralen Einrichtungen (HE1-EP, ZfL bei Lehramtsstudiengänge, ZQ) die Auflagen und Empfehlungen und darüber hinaus gehende geplante Änderungen sowie Unterstützungsbedarfe für das Fach besprochen werden. Außerdem wird gemeinsam ein Zeitplan für die Studiengangweiterentwicklung erstellt.

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SCHRITT 3: Überarbeitung

  • Das Fach entwickelt seine Studiengänge weiter. Bei Bedarf unterstützt HE 1 das Fach bei der Erstellung von Konzepten für strukturelle Fragestellungen (z.B. Umgestaltung der Studieneingangsphase).
  • HE 1-EP1 - bzw. bei Lehramtsstudiengängen das ZfL - berät bei der Anpassung der Studiengangsunterlagen (Prüfungsordnung, Modulhandbuch, Studienverlaufsplan) und prüft auf sachliche und rechtliche Richtigkeit.
  • Änderungen im Rahmen der Weiterentwicklung eines Studiengangs müssen vom Fachbereichsrat genehmigt werden. Hier ist im Vorfeld der zuständige Fachausschuss für Studium und Lehre einzubinden, der eine Empfehlung für den Fachbereichsrat abgibt. Ggf. ist eine aktualisierte Kapazitätsberechnung durch HE1-EP2 notwendig.
  • Das Fach legt in einer schriftlichen Erwiderung auf die ZQ-Stellungnahme dar, wie es mit den Auflagen und Empfehlungen umgegangen ist. Im Anschluss trifft das ZQ seine Akkreditierungsentscheidung. Bei Lehramtsstudiengängen wird zusätzlich das zuständige Ministerium einbezogen.

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SCHRITT 4: Umsetzung

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Idealtypischer Zeitplan

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